Immobilien vermarkten und vermieten

Nachteil für Vermieter: Die Mietpreisbremse

Der Gesetzgeber hat unter dem Stichwort "Mietpreisbremse" verschiedene Maßnahmen geplant bzw. umgesetzt, die die Mieter entlasten sollen. Im Laufe des Jahres 2015 wird voraussichtlich das Bestellerprinzip in Form eines neuen Gesetzes in Kraft treten. Das bedeutet für Vermieter von Immobilien, die einen Makler mit der Vermarktung des Mietobjektes beauftragen, dass sie die Makler-Courtage künftig selbst tragen müssen. Bisher haben die neuen Mieter die Rechnung für die Makler-Courtage zahlen müssen. Verkäufer sind davon übrigens nicht betroffen.

 

Die Lösung: Präsentation der Immobilie

Als Vermieter kann man seine Immobilie gut selbst vermarkten, indem man sie selbst in den gängigen Medien wie Zeitung und Internet anbietet. Eine gute Präsentation ist dazu aus den verschiedenen Gründen sinnvoll. Viele Interessenten haben eigentlich kein ernsthaftes Interesse am Mietobjekt, sondern sind einfach nur neugierig. Die Durchführung von Terminen ist für den Vermieter sehr aufwendig und frustierend, wenn sie letztendlich oft nur dazu dienen, die Neugier zu befriedigen. Auf der anderen Seite bleiben die wirklich interessanten Miet-Interessenten aus, wenn die Wohnung im Internet nicht ansprechend präsentiert wird.

Für eine ansprechende Präsentation benötigt man neben einer informativen Beschreibung professionelle Fotos und Grundrisse. Hilfreich sind auch virtuelle Panorama-Touren.

Grundriss

Ein guter Grundriss sollte dem Interessenten einen Eindruck vermitteln, wie die Wohnung oder das Haus im eingerichteten Zustand aussieht. Diese Anforderung wird durch eine Bauzeichnung, die ein Architekt in Schwarz-Weiß erstellt hat, nicht erfüllt.

Der Grundriss sollte farbig sein und eine modellhafte Möblierung enthalten. Somit kann sich der Betrachter vorstellen, wie die Wohnung mit seinen eigenen Möbeln aussehen könnte. Außerdem erkennt er sofort die Beschaffenheit der Bodenbeläge. Für viele Menschen ist es wichtig, ob der Boden mit Fliesen, Parkett oder Teppich ausgelegt ist.

Immobilien-Fotos

Der erste Eindruck ist für den Miet- oder Kauf-Interessenten einer Immoblie entscheidend. Fotos der Immobilie sind in der Regel das erste, was der Interessent auf dem Immobilienportal im Internet oder im Exposè sieht. Ansprechende Aufnahmen wirken Wunder. Sie sind das Aushängeschild des Objektes. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Wahl der Perspektive, an den Bildausschnitt und an die Fototechnik. Bei Innenraum-Aufnahmen hat man es oft mit extremen Helligkeitsunterschieden zwischen hellen und dunklen Bildstellen zu tun. Fenster sind bei Sonneneinstrahlung extrem hell; Ecken im Raum sind oft sehr dunkel. Diese Helligkeitsunterschiede kann man mit einer normalen Foto-Kamera nicht ausgleichen. Der Laie sollte einen professionellen Immobilien-Fotografen hinzuziehen. Der Profi wendet in dieser Situation die HDR-Technik (HDR: High Dynamic Range) an. Dazu benötigt man eine entsprechend gut ausgestattete Kamera, ggf. ein Stativ und eine Software zur Nachbearbeitung der Fotos.

Virtuelle Panorama-Touren

Virtuelle Panorama-Touren durch die Immobilie verschaffen dem Besucher des Immobilien-Portals einen ersten realitätsnahen Eindruck der Immobilie. Der Interessent kann sich bequem per Mausklick zu Hause am eigenen Rechner ganz bequem durch die Wohnung oder das Haus bewegen. Virtuelle Panorama-Touren werden von professionellen Fotografen erstellt, die sich darauf spezialisiert haben. Zur Aufnahme der Fotos benötigt man eine spezielle Stativ-Ausstattung und eine spezielle Kamera-Ausstattung, im Idealfall eine Panorama-Kamera. Die virtuellen Panorama-Touren werden dann sehr aufwendig mit Hilfe einer speziellen Software erstellt und dann auf einen Server im Internet hoch geladen.

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